Warum sehen einige Homepages bei mir zu Hause anders
aus als im Büro ?
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Eine Homepage ist kein wirklich fix layoutiertes Dokument, wie man es
aus Printlayoutierungen gewohnt ist. Das endgültige Aussehen einer
Homepage hängt vom Besucher, dessen Hardware, Software und System-Einstellungen
ab. Hier nur einige Faktoren, die die Bildschirmdarstellung stark beeinflussen
:
Die Bildschirmauflösung (nicht die Monitorgröße an sich
- aber auf einem 15" Monitor wird kaum jemand eine 1024x768 Pixel
Einstellung wählen, auf einem 21"er kaum eine 800x600).
Versuchen Sie es einfach, indem Sie das Browserfenster vergrößern
und verkleinern (sie simulieren damit eine höhere bzw. niedrigere
Auflösung) - nicht nur bei unserer Seite bitte! - Na, da tut sich
oft einiges. Besser noch - ändern Sie Ihre Monitor-Auflösung
in der Systemsteuerung und rufen Sie dann eine Seite neu auf.
Der verwendete Browser. Hier gibt es nicht nur Darstellungs- und Funktionsunterschiede
zwischen den Herstellern sondern auch zwischen den einzelnen Versionen
des selben Herstellers.
Geänderte Standardeinstellungen im Browser - wenn der Besucher beispielsweise
die Formatvorlagen deaktiviert, Javascript abschaltet, Eingabehilfen aktiviert,
die Browserschriftgröße ändert, die Grafikanzeige im Browser
abschaltet, nicht im Vollbildmodus arbeitet .....
Systemeinstellungen des Besucher-Computers zB.: Windows-Anzeige - große
oder kleine Schriftarten.
Die auf dem Besucher-PC installierten Schriftarten. Wird in der Homepage
nicht die Browserstandardschrift verwendet, so erfolgt eine korrekte Darstellung
nur, wenn diese Schriftart auf dem Besucher-PC installiert ist.
Die Hardware des Besuchers - auch zwischen PC und MAC sind beachtliche
Unterschiede in der Darstellung von Schriftgrößen, Bildschirmmaßen
und Farben.
Nicht jeder hat eine Grafikkarte mit True Color-Darstellung. Hintergründe
mit Farbverläufen sind da besonders anfällig.
Vieles kann durch geschicktes Programmieren der Homepage berücksichtigt
werden - durch Verwendung von Formatvorlagen (CSS), Browserabfragen, bis
hin zur Bereitstellung mehreren HP-Varianten (je nach Browser, Auflösung,
Einstellungen ...) . Aber alle Fälle kann wohl der beste Web-Designer
nicht berücksichtigen.
Setzen Sie jeden Kundenwunsch um ?
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Fast - wenn der Kunde eine Homepage will, die mit Animationen vollgepfropft
ist, jede Einzelseite eine andere Navigation und einen anderen bunten
Hintergrund hat ...etc., werden wir versuchen, dem Kunden Gegenvorschläge
zu machen. Sollte unsere Schmerzgrenze aber überschritten werden,
so lehnen wir den Auftrag ab - auch wenn er viel Geld bringen würde.
(siehe auch - Eine gute Homepage).
Ach ja - und wenn wir etwas nicht können (niemand ist vollkommen),
so sagen wir das dem Kunden auch.
Wozu soll ich eigentlich mit einer Homepage
ins Internet ?
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1. Da sich immer mehr Klein- und Mittelbetriebe im Internet präsentieren,
steigt die Chance für den Konsumenten auch für "alltägliche
Dienstleistungen" einen Ansprechpartner zu finden. Daher wird für
den Konsumenten das Netz auch immer mehr zum Brachenbuch - nur mit weitaus
mehr Informationsmöglichkeiten.
Waren bisher eher Reiseangebote, Gebrauchtwagen etc. im Blickfeld des
Internetsurfers, so wird vermehrt auch nach allen nur erdenklichen Gütern
und Dienstleistungen gesucht. Wichtig dabei ist, nicht nur eine Firmenvorstellung
zu präsentieren, sondern auch konkrete Informationen für den
potentiellen Kunden zu bieten (zB.: detaillierte Produktinfos, Preislisten,
Vermittlung von Kompetenz, Schnäppchen ....).
2. Immer mehr Österreicher haben einen Internetzugang !
Die folgenden Teilergebnisse sind dem Austrian Internet Monitor (AIM)
entnommen, einer Untersuchung der Marktforschungsinstitute INTEGRAL und
Fessel-GfK (4. Quartal 2004).
Annähernd 4 Millionen Österreicher haben einen Internet-Zugang.
Weiter starkes Wachstum bei den Zugängen zu Hause. 65 % der Österreicher
über 14 Jahre haben grundsätzlich Zugang zum Internet. Die Zuwächse
erfolgen weiter deutlich im Heimbereich. 45 % haben (auch) zu Hause einen
Account. Der Büro-Zugang stieg um einen Prozentpunkt auf nunmehr
41 %. Die Möglichkeit des Web-Zugangs bei Freunden, im Cafe etc.
wächst ebenfalls deutlich und liegt nun bei 25 %. 10 % haben "nur"
woanders einen Zugang.
3. Die Kosten einer Homepage sind im Vergleich zur Printwerbung sehr
gering. Bedenken Sie, was eine Anzeige in einer Zeitung kostet - oder
wie teuer ein Hochglanzfolder ist.
4. Sie können Ihren Kunden umfangreiche Inhalte und Detailinformationen
bieten, die den Rahmen herkömmlicher Drucksachen sprengen würden.
5. Änderungen, Neuigkeiten, Ergänzungen und Erweiterungen
sind rasch durchführbar und mit sehr geringem Kostenaufwand möglich.
Ihr Angebot ist so aktuell wie Sie das möchten.
6. Verfügbarkeit : Ihr Angebot steht 24 Stunden am Tag im Netz,
ohne Ladenschluss und Bürozeiten, ist jederzeit abrufbar und geht
nicht verloren!
7. Mitarbeiter-Motivation : Die Mitarbeiter bekommen das Gefühl
in einem modernen, zeitgemäß
agierenden Unternehmen tätig zu sein.
Dennoch sind einige kritische Bemerkungen angebracht - auch wenn das
eigentlich gegen unsere Interessen ist.
"HERKÖMMLICHE WERBUNG"
Auf herkömmliche Werbemethoden sollte keinesfalls verzichtet werden.
Viele Menschen werden erst durch diese Werbung auch auf die Internetwerbung
aufmerksam.
EINE HOMEPAGE IST KEIN GARANT FÜR ENORMEN UMSATZZUWACHS
Nahversorger : hier ist ein Plakat in der Auslage weit erfolgversprechender.
Bietet der Lebensmittelhändler um's Eck' aber auch ein tolles Partyservice
- dann sollte er ins Netz!
Unternehmen mit großer Flächendeckung : wenn die nächste
Filiale in wenigen Minuten erreichbar ist, ist ein umfangreicher Werbeauftritt
nicht unbedingt sinnvoll - ein Shop wohl vergebliche Liebesmühe.
Unternehmen mit sehr eng begrenzten Klientel. Sie vertreiben Spezialprodukte.
Die wenigen potentiellen Kunden kennen Ihr Unternehmen - dann macht eine
Homepage höchstens als Service-Seite einen Sinn.
Brauche ich einen Internet-Shop ?
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Die Erwartungen in den Direktvertrieb durch das Internet waren sicherlich
zu hoch gegriffen. Dies hat wohl mehrerer Ursachen.
Ohne ausgezeichneter Logistik ist ein Shopsystem sinnlos (was nützt
es dem Kunden, wenn er um Mitternacht innerhalb weniger Minuten eine Ware
bestellen kann und diese dann nach vierzehn Tagen erst nicht geliefert
wird, da der zuständige Mitarbeiter die Online-Bestellung von der
EDV-Abteilung nicht bekommen hat).
Soll ein e-Shop mit einem vorhandenen Warenwirtschaftssystem direkt
verknüpft sein, so ist dies nur über eine individuelle Programmierlösung
möglich. Die Entwicklungskosten sind dafür relativ hoch.
Verwaltung großer Lagerbestände erfordern EDV-geschultes
Personal, das den Internet-Shop mit dem vorhandenen Warensystem laufend
auf dem neuesten Stand hält.
Die Angabe persönlicher Daten sowie die Bezahlung mit Kreditkarte
schreckt derzeit noch viele Kunden ab (Sorge um die "Datensicherheit").
Abhilfe werden hier vielleicht Zahlungssyteme wie die Paysafe-Card oä.
schaffen.
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